'24 Stunden in: Berlin'

Es ist 20 Jahre her, dass die Mauer gefallen ist, aber Berlin ist immer noch eine Geschichte von zwei Städten. Nur wenige europäische Hauptstädte können sich mit der ausgeprägten, bipolaren Spaltung ihrer DNA so gut auszeichnen wie Berlin - Ost und West, kernig und gourmet, entspannt und aufgewühlt - gepaart mit einem nie endenden Strom kultureller und kreativer Angebote.

Early Anstieg

Erste Timer

Die Berliner wissen, wie man frühstückt, also bleib bei der Tradition, am Schönen, 19th Jahrhundert-Stil Café Einstein (Kurfürstenstrasse 58) - bestellen Sie Kaffee und das Wiener Frühstück. Anschließend geht es mit dem Taxi schnell zum Holocaust-Mahnmal (Cora-Berliner-Straße 1), eine Hommage an 2.711 hügelige Steinmonolithen, die zugleich ernüchternd und schön ist. Von hier aus können Sie zu Fuß zum beeindruckenden Brandenburger Tor (Pariser Platz) und zum parlamentarischen Reichstag (Platz der Republik 1) gelangen. Fahren Sie mit dem Lift auf die verspiegelte Glaskuppel, um einen Panoramablick zu genießen und Warteschlangen zu vermeiden. Reservieren Sie ein Abendessen im Restaurant Dachgarten.

Alte Hände

Der einst heruntergekommene Prenzlauer Berg ist heute ein wohlhabender, künstlerischer Stadtteil. Genießen Sie einen langen Brunch in einem der vielen Cafés, wie dem Blumengeschäft Anna Blume (Kollwitzstraße 83), deren dreistöckige Frühstücksteller eine große Rolle spielen - bevor Sie die Boutiquen entlang der Kastanienallee durchstöbern. Sonntags begeben Sie sich auf den lebhaften Mauerpark Flohmarkt (Bernauer Straße 63-64), wo Sie alles von antiken Möbeln und Krimskrams bis hin zu billigen Vintage-Käufen abholen können. Sie können auch den verbleibenden 30 m langen Streifen der Berliner Mauer besichtigen. Ein anderes Sonntagsmorgen muss das österreichische Café Nola's Am Weinberg (Veteranenstrasse 9) für sein exzellentes Buffet sein (Tipp: früh dran). Finden Sie eine Automat Photobooth auch - es gibt viele in diesem Bereich - für eine lustige Andenken.

MORGEN

Erste Timer

Die "Museumsinsel" von Mitte ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Insel voller Schätze und beherbergt fünf architektonisch beeindruckende Museen, die vom Barock bis zum Klassizismus reichen. Wenn Sie Zeit brauchen, wählen Sie das Neue Museum (Bodestrasse 1-3), das 2009 nach 70 Jahren wieder mit großem Erfolg eröffnet wurde und klassische Antiquitäten wie die Büste der Königin Nofretete beherbergt. Am majestätischen Berliner Dom (Am Lustgarten) ist eine Kamera-Haltestelle erforderlich. Sie können sogar den 60er Jahre Fernsehturm hinter sich sehen sehen. Stürzen Sie sich in den kommerziellen Mitte für eine Kaffeepause in der Kaffeemitte (Weinmeisterstraße 9a) und stöbern Sie in High-End-Boutiquen, inklusive ultra-hippem Wood Wood (Rochstrasse 3-4).

Alte Hände

Auf eine kleine Einkaufstherapie im Scheunenviertel, dem unabhängigen Shopping-Center Berlins. Die Münzstraße, die Alte Schönhauser Straße und die Neue Schönhauser Straße sind die Hauptstraßen, aber gehen Sie abseits der Pisten die Seitenwege für weitere einzigartige Funde. Der Concept Store 14oz (Neue Schönhauser Straße 13) hat aufstrebende internationale Marken und eine gute Denim-Auswahl. Für avantgardistische Berliner Designer, versuchen Sie kleine Boutique Konk (Kleine Hamburger Straße 15). Dann begeben Sie sich zum 1. Absinth Depot Berlin (Weinmeisterstraße 4), das über 60 Arten der grünen Fee verkauft, oder besuchen Sie alternativ die progressiven Galerien entlang der Auguststraße. So beherbergt das Kunst-Werke Institut für Gegenwartskunst (Auguststraße 69) radikale, zeitgenössische Kunst in einer ehemaligen Margarinefabrik. Wenn Sie Hunger haben, gibt es am Hackeschen Markt viele Cafés und jeden Donnerstag und Samstag einen Bauernmarkt.

NACHMITTAG

Erste Timer

Der Checkpoint Charlie, das alte Tor zwischen den beiden Berlinern, ist leider ein kitschiger Touristenort. Sehen Sie stattdessen die Ost-West-Grenze mit dem Fahrrad und benutzen Sie einen Fahrer wie Fat Tire Bike Tours. Beginne den Osten im hippen Viertel Friedrichshain mit der stalinistischen Ästhetik an der Karl-Marx-Allee, bevor du nach Kreuzberg fährst. Eine Anomalie in der Vergangenheit - es war das ärmste Becken von Westberlin - es ist jetzt ein kantiges, multikulturelles Viertel. Wählen Sie aus den vielen türkischen Dönerias zum Mittagessen, oder Burgermeister (Oberbaumstrasse 8), unter den U-Bahngleisen. Wenn Sie gut versorgt sind, besuchen Sie das emotionale Jüdische Museum (Lindenstraße 9-14) für 2.000 Jahre jüdische Geschichte in einem dramatischen, ikonischen, silbernen Gebäude. Runden Sie den Tag ab, indem Sie durch den grünen Schöneberg radeln und bei Berlins Bloomingdale's, KaDeWe (Tauentzienstrasse 21-24) Halt machen.

Alte Hände

Ob Regen oder Sonnenschein, die Berliner lieben ein gutes Schwimmbecken. Im Winter können Sie im Liquidrom (Möckernstraße 10) ein Day-Spa im skandinavischen Stil buchen. Schwimmen Sie im Salzwasserpool, wo Sie, wenn Sie den Kopf eintauchen, beruhigende Musik hören können. Probieren Sie dann die vielen Saunen und Dampfbäder aus, bevor Sie im Tauchbecken und im Außenwhirlpool Ihren Kreislauf in Fahrt bringen. Im Sommer schließen sich die bronzenen Körper am Badeschiff (Eichenstraße 4) an, einem Pool auf einem alten Binnenschiff auf der Spree, komplett mit Sand, einer Bar und, wenn Sie bis zum späten Abend bleiben, DJ-Party. Im Winter fügen sie Saunen hinzu und bedecken den beheizten Pool mit einem explodierenden, glühenden Kokon.

ABEND

Erste Timer

Bereite dich auf eine lange und wilde Nacht vor. Die Dinge fangen spät an, also nehmen Sie sich Zeit für ein Abendessen, vielleicht eine traditionelle Currywurst aus dem berühmten Curry 36 (Mehringdamm 36), bevor Sie nach Friedrichshain fahren, um in DDR-Bars wie Babette (Karl-Marx-Allee 36) zu trinken. Kosmetiksalon.

Von hier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Techno-Tempel Berghain (Am Wriezener Bahnhof), einem ehemaligen Kraftwerk, das als einer der besten Clubs der Welt gilt, mit einer passenden Türpolitik (ein Tipp: spreche kein Englisch). Wenn Sie nicht hinein können - Hunderte werden jedes Wochenende abgewiesen - versuchen Sie Watergate (Falckensteinstraße 49), die mit raumhohen Fenstern und einer funkigen LED-Installation auf den Fluss blickt.

Alte Hände

Wenn Sie mit den Superclubs vertraut sind, probieren Sie einige der anderen Party-Plätze auf Berlins blühender Rennstrecke. Beginnen Sie in der Bar Honolulu im skurrilen Hotel Michelberger (Warschauer Straße 39-40) für internationales Publikum und unterhaltsame Cocktails vor Prince Charles (Prinzenstraße 85f), einer schicken Bar in einem ehemaligen Schwimmbad aus den 1970er Jahren, wo die Zuschauer unter 600 tanzen -bulb Lichtinstallation. Ende im Fashion-Forward-Club House of Weekend (Alexanderstraße 7), untergebracht im obersten Stock des retro-sowjetischen Hochhauses Haus des Reisens.



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